Neues aus dem Stadtrat (1)

Ab sofort werde ich in loser Folge interessante Vorgänge, über die der Stadtrat Lauta und damit auch ich als Mitglied in diesem Gremium, zu entscheiden hat, aus meiner persönlichen Sicht heraus kommentieren.
Die gemeinsame Ausschuss-Sitzung im LAUTECH hatte ein „Aufreger-Thema“: die im 1. Quartal 2015 geplante Holzungsmaßnahme südlich des Tornoer Teichs. Ein Vertreter des Staatsbetriebs Sachsenforst, der für die Stadt die Flächen bewirtschaftet, stellte die technischen Varianten zur Umsetzung der Maßnahme vor. Beide vorgestellten Varianten beinhalten den Einsatz von größerer Fahrzeugtechnik (eine Variante mit Volltechnik; eine mit Teiltechnik, d. h. teilweise Handarbeit mit Motorkettensäge). Eine komplett schonende Methode (mit Einsatz von Pferden) wurde nicht thematisiert.
Da in diesem Jahr die entsprechenden Flächen nach der Holzungsmaßnahme am Froschteich in Lauta-Süd unordentlich hinterlassen wurden, war Kritik seitens der Stadträte und der Verwaltung angebracht. Diese wurde dann auch geäußert.
Ob man jedoch deswegen den eingeladenen Vertreter des Sachsenforst mit recht barschen Worten vor den Stadträten und der Presse teils persönlich vorführen muss – diese Frage sollte sich meines Erachtens unser Bürgermeister ernsthaft stellen – auch in Wahlkampfzeiten. In Erinnerung an das gute alte Sprichwort: „Wie es in den Wald hineinschallt, …“
Die Abstimmung ging übrigens unentschieden aus: 8 Stimmen für die Volltechnik, ebenso viele für die Teiltechnik. Warten wir also die Stadtratssitzung ab (Montag, 17.11.2014, 18 Uhr LAUTECH, großer Sitzungsraum).

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Eine Antwort zu Neues aus dem Stadtrat (1)

  1. Elfi Malz schreibt:

    Wenn es ordentlich gemacht wird, ist es natürlich mit Volltechnik für die Arbeiter einfacher. Aber es müssen Rückeschneisen frei gemacht werden. Weiß im Moment nicht genau, welche Flächen es am Tornschen Teich betrifft. Mit der Arbeit mit der Kettensäge bleibt das gesamte Terrain natürlicher als Wald erhalten, ist aber ein unsagbarer Kraftakt für die Arbeiter. Selbst wenn Pferde eingesetzt würden, müssten ja die Bäume erst mal gefällt werden. Und das macht keiner mehr mit der Axt. Also man muss wissen, ie das Waldbild hinterher aussehen soll. Hatte mal ein Gespräch mit einem, der sagte, wenn man erst mal richtig durch ist, geht die nächsten 5 Jahre keiner mehr auf die Fläche, so dass die Rückegassen für wirtschaftliche Nutzung mit schnell wachsendem Holz aufgeforstet werden könnten und dies wirtschaftlich verwertet werden könnte. Aber dazu fehlt mir jedes Wissen. Er hatte damals Pappeln gemeint, aber andere sagen, Pappeln haben keinen hohen Heizwert. Also man muss sich da konkret auseinandersetzen, was gewollt ist, geht nicht in 5 Minuten. Und wie gesagt, ich bin auch kein Fachmann. Da wäre es gut, sich mit Fachleuten auseinanderzusetzen. Vielleicht ware Herr Zagorski vom Forsthaus in Johannisthal einer, den man befragen könnte.

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